Hier sehen Sie ein Beispiel davon:
Seekofelhütte und Seekofel - Am Stelldichein der Steinböcke
Anfahrt:
Auf der SS 49 biegt man etwa 3 km nach Niederdorf links in Pragser Tal
ab. An der Kreuzung von Säge hält man sich rechts und
fährt 5 km auf Asphaltstraße weiter , bis man die drei
großen Parkplätze vor dem See (gebührenpflichtig)
erreicht.
Ausgangsort:
Pragser Wildsee (1494 m)
Ziel:
Seekofelhütte (2327 m) oder Seekofel (2810 m)
Höhenunterschied:
ca. 950 m bis zur Hütte, 1350 m bis zum Gipfel
Zeitaufwand:
3 Stunden bis zur Hütte,
4 - 4,5 Stunden bis zum Gipfel,
Absteig: je nach Ziel von 2 bis 3 Stunden
Schwierigkeitgrad:
Sehr schöne, aber lange und anspruchsvolle Wanderung. Beim
Aufstieg zur Hütte muss eine seilgesicherte Stelle überwunden
werden (nicht schwierig). Das Stück von der Hütte auf den
Gipfel ist trittsicheren wanderern mit Bergerfahrung vorenthalten (
steil, einige Seilsicherungen).
Beschreibung:
Vom Pragser Wildsee wandert man entweder links oder rechts bis an das
Südufer und findet dort den Wegweiser zur Seekofelhütte
(Steig Nr. 1, 4) Von hier ...
Die Seekofel- oder Egererhütte, wie sie auch heißt, liegt zu
Füßen der eindrucksvollen Pyramide des seekofels. Die
italienische Bezeichnung "Croda del Becco" deutet bereits auf eine
Besonderheit dieses Gebiets im Naturpark Fanes-Sennes_prags hin,
nämlich auf die
Steinböcke
("becco" kommt von "stambecco" = Steinbock), die man vorzugsweise in
den stilleren Stunden des Tages in Hüttennähe antreffen kann.
....
Am Gipfel wird man dafür mit einem einzigartigen
360° Rundum Panorama für die Mühe belohnt. ....
Geologisch:
Geologisch interessant ist die
"Steinwüste",
die sich südlich des Seekofels ersteckt. Millionen von Steinen
übersäen ein mondartiges Gelände, das an eine Landschaft
der Urwelt erinnert. ...
Für die ganze Familie...
Die
Steinböcke sieht man am ehesten früh am Morgen.
Ein
Sonnenaufgang in den Dolomiten, am Stelldichein der Steinböcke, ist ein einzigartiges Erlebins, das niemand so leicht vergessen wird. ....
Steinböcke - Majestetische "Ziegen" der Alpen
In Hüttennähe, auf ca. 2400 Metern Höhe, ist
ein Rudel von rund 50 Steinböcken ansässig.
Gerade
seine mächtigen Hörner, die bis zu 1 m lang und bis zu 15 kg schwer sein können, sind das besondere Markenzeichen des Steinbocks.
Eine andere Eigenart des Bockes ist der
typische Bart unter dem Kinn.
Die Kleinen werden im Sommer geboren; speziell in den ersten Lebenswochen fallen sie oft
den Adlern zum Opfer. ...
Für Kinder...
Für Kinder besonders interessant sind die Machtkämpfe
der kleinen Steinböcke, die weithin durch das typische
Aufeinenaderprallen der Hörner auf sich aufmerksam machen. ...
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